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Très Music

Catlady Pheline hört über Kopfhörer eine Playlist von Ninon Götz, Herausgeberin des online Magazins Très Click. Die Playlist umfasst zwölf Songs.

Welch Glanz auf meinem digitalen High-End Kratzbaum! Die Playlist des Monats Juni kommt von einer Powerlady par excellence. Ein herzliches MEOW an Ninon Götz, die für die Ausführung ihres Spagats als „Magazin-Macherin/Mutter-eines-1-jährigen-Sohnes/Ehefrau“ schon einmal vorab brilliante (Haltungs-)Noten kassiert.

Außerdem hat Ninon ein Faible für fette Karosserien, Kalifornien, Massagen, Isländer im Allgemeinen und Sänger Jared Leto im Speziellen. Dem würde sie sofort als Groupie hinterherreisen, wären da nicht ihre beiden Männer in Hamburg und das digitale Medium „Très Click“, das sie zusammen mit Alexandra Holscher Ende 2014, nachdem sie modische Textleiterin bei der Zeitschrift Grazia war, gegründet hat. Der Name scheint Programm: Das nicht analoge Format, das sich aktuellem Promi-Gossip genauso wie den Trends aus Mode, Beauty, Liebe und Popkultur widmet, ist das am schnellsten wachsende Online-Magazin Deutschlands. Wow! Umso mehr entzückt es mich, dass Ninon sich die Zeit genommen hat, um heute meine und Eure musikalische Muse zu sein. Und dann hat es auch noch alles andere als Katzenmusik auf ihre musikalische Liste geschafft! Aber – seht, lest und hört selbst:

 

Auf dem Bild sitzt Ninon Götz, die Gründerin vom online Magazine "Très Click" auf einem türkisfarbenen Stuhl und hat die Beine übereinandergeschlagen. Sie trägt eine cremefarbene Bluse, eine dunkelgraue Jeans, orangefarbene Sandaletten und lächelt in die Kamera. Ninon Götz hat eine Playlist, bestehend aus 12 teilweise melancholischen Songs für foudepheline zusammengestellt.

Ninon Götz (38), mag lieber melancholische Songs als gefakte, happy „Bum-Bum Mucke“ aus den Charts:

 

Manchmal spiele ich ’ner Freundin einen Song vor und sie guckt mich an, als hätte ich ihren Hamster ermordet: „Da kann ich mir ja gleich ’n Strick nehmen“, seufzt sie dann. Verstehe ich null. Melancholische Lieder machen mich nicht traurig – im Gegenteil. Ich finde dieses aufgesetzte „Sei jetzt happy und klatsch gefälligst mit “- Bum-Bum aus den Charts meist viel deprimierender. Ja, meine Playlist ist vielleicht ein bisschen düster. Aber wer will schon zuhause Club-Mucke hören? Naja, außer meinem Mann, der ist nämlich Hobby-DJ. Aber das ist eine andere Geschichte …

 

 

01. „Bad Girls“ – M.I.A.
„My chain hits my chest, When I’m bangin‘ on the dashboard“ – M.I.A. ist alles, was ich nicht bin. Zum Beispiel eine Frau mit Führerschein. Ich gröle den Text mit und stelle mir vor, wie ich mit fetter Goldkette hinterm Steuer einer fetten Karre sitze. Mein Power-Song!

02. „Call Your Girlfriend“ – Robyn
Ich bin Robyn-Fan der ersten Stunde (Show Me Love, 1995). Deshalb war ich mega nervös, als ich sie endlich mal interviewen durfte. Sie hatte so gar keinen Bock auf Presse, war schlecht drauf und hat nur langweilige Sachen gesagt. Das anschließende Konzert war trotzdem eines der besten, das ich je besucht habe!

03. „I’m In Here“ – Sia
Sia ist so unfassbar talentiert, dass ich nicht sicher bin, ob es sie wirklich gibt (steckt hinter der Perücke vielleicht doch ein Team an Leuten?). „I’m In Here“ ist mein Lieblings-Song von ihr, aber es gibt keine schlechten Sia-songs. Punkt.

04. „Hide And Seek“ – Imogen Heap
Als ich diesen Song das erste Mal gehört habe, hatte ich tagelang Gänsehaut. Bis heute ist der Track einer der originellsten und schönsten, die ich kenne. Ich würde sie unglaublich gerne mal live sehen.

05. „Letting The Cables Sleep“ – Bush
Wenn Gavin Rossdale singt „Whatever you say it’s alright, Whatever you do it’s all good, Whatever you say it’s alright“ schmelze ich dahin. Einer der romantischsten Titel aller Zeiten.

06. „This Love“ – Craig Armstrong
Apropos romantisch: Dieser Titel klingt wie Herzschmerz, weiche Knie und Sehnsucht auf einmal. Unwiderstehlich schön und beeindruckend zeitlos.

07. „Whispering Wind“ – Moby
Zum ersten Mal auf der „Cafe Del Mar 7“ gehört, bis heute mein allerliebster „Ich fahr runter und lasse mir ein Bad ein“-Song. Ich will es mal schaffen, den parat zu haben, wenn ich mich massieren lasse. Hab ich bisher nicht geschafft.

08. Going Home“ – Asgeir
Irgendwo hab ich gelesen, dass 10 % aller Isländer das Debut-Album von Asgeir besitzen. Ich liebe die moody Songs und die Texte, die übrigens sein Vater schreibt. Isländer haben offensichtlich echt Geschmack!

09. „Artifice“ – SOHN
Wenn ich Auto fahren würde, dann zu dem Song. Über eine ewig lange Autobahn, links und rechts fliegen Wälder und Berge an mir vorbei und in der Ferne braut sich ein Gewitter zusammen. One day.

10. „Hurricane 2.0“ – Thirty Seconds To Mars feat. Kanye West
Ich gebe es zu, ich liebe Jared Leto schon seit er Jordan Catalano war und wenn ich kein Kind und keinen Job hätte, würde ich der Band hinterher reisen. Im Ernst, jetzt. Der Song ist einer ihrer besten und da gibt es echt viele. Einfach stark.

11. „California Dreamin“ – Sia
Noch ein Sia-Song, aber diesmal ein Cover. Ich träume seit Jahren davon, nach Los Angeles auszuwandern und dieser Track bringt meine Sehnsucht auf den Punkt wie kein zweiter. Seufz.

12. „High By The Beach“ – Lana Del Rey
Apropos Sonne und Strand: „High By The Beach“ ist genau so, wie alle Sommer-Hits sein sollten. Eingängig, leicht, ein bisschen launisch und kein bisschen nervig. Seit dem Song bin ich Lana-Fan. Spät, ich weiß, aber besser spät als nie, oder?

© Pheline’s Foto: Julia Küchler, Kopfhörer: David Hilf

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